Die Route 2012

Hier die Google-Maps Karte zu unser Reiseroute. Es geht von Edinburgh über Glen Ord nach Wick und von dort wieder die Küste hinunter über die Region Speyside nach Aberdeen:

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Die Karte mit der berechneten Route findet ihr hier bei Google Maps.

Glengoyne 17 years

Dieses Jahr habe ich mit meiner Lebensgefährtin einen Kurzurlaub in Vierlande nähe Hamburg gemacht. Von dort aus sind wir zu einen Tagestrip nach Helgoland gestartet. Da ich als Kind oft auf Helgoland war, wollte ich ihr Deutschlands einzige Hochseeinsel und deren wechselvolle Geschichte näherbringen. Umso erstaunter war ich, dass auf dieser Insel zwar (leider) kein Whisky hergestellt wird, es aber inzwischen vier bis sechs hervorragend sortierte Whiskygeschäfte gibt. Glengoyne 17 years weiterlesen

Vor der Reise 2012

Wir sind kurz vorm Abheben. Die Flüge, B&Bs und das Auto ist gebucht. Die Lufthansa wird nicht mehr bestreikt. Die meisten Destillerien haben zugesagt. Jetzt fiebern wir dem nächsten Freitag entgegen, um unsere diesjährige Schottlandreise zu starten.

Wir lieben Whiskys mit Character, deshalb wollen wir in diesem Jahr die schottische Nordküste bis hinunter zur Speyside erkunden. Dabei freuen wir uns besonders auf das Fischerörtchen Wick mit der Old Pulteney Destillerie. Andere Destillen und Sehenswürdigkeiten auf dieser Reise sind: Balblair Destillerie, Glen Ord Destillerie, Clynelish Destillerie, Glenfarclas Destillerie, Glen Grant Destillerie, Gordon & Macphail (unabhängige Abfüller), Speyside Cooperage (Faßmacherei), Cardhu Destillerie.

Dieser Trip ist der siebente in Serie, daher ist er für uns etwas ganz Besonderes. Wie immer eine Menge Termine für nur vier Tage. Aber wir schaffen das. Wir halten euch auf dem Laufenden…

Arbeg und der heilige Gral

Es war eine lange Reise. Fünf Stunden Flugreise mit einem Stopover. Zwei Stunden Autofahrt von Glasgow nach Tarbert entlang der Küste (und mit Paolo am Steuer!). Zweieinhalb Stunden Fähre. Aber jetzt bahnen wir uns den Weg durch die im Nebel liegende Insel Islay. Plötzlich bricht die Sonne durch und lässt die weißen Gebäude der Ardbeg Destillerie vor dem blauen Meer erstrahlen. Ich muss zugeben, dies ist die erste Destillerie, die ich besucht habe. Aber dieser Besuch hat für alle nachfolgenden Maßstäbe gesetzt.

Jackie Thomsom hat uns eine eindrucksvolle Führung gegeben. Wir wurden am offenen Spirit-Safe mit frischem Ardbeg Destillat getauft. Alles war sehr familiär und doch professionell. Nach langem Dornröschenschlaf konnte man förmlich spüren, wie die Destillerie wieder zu neuen Lebem erwachte. Das meiste Equipment war in „Smoked Kelp“ gestrichen, dem Ardbeg-Grün. Ich kann mich nicht erinnern, welchen Whisky wir genau gekostet haben. Es müsste der (alte) Ardbeg „Ten“ gewesen sein, der „Very Young“, der „Uigeadail“ und frischer Spirit. Sehr lecker, sehr großzügig eingeschenk. Dabei ging einiges daneben. Wir sagten: „Please, don’t waste a drop“, Jackie antwortete: „Don’t worry – I’ll lick the table later“.

Nach über zwei Stunden verliessen wir das wunderschöne Old Kiln Café, Ardbegs Besucherzentrum, um nach Port Ellen weiter zu fahren. Beschwingt und tief zufrieden, waren wir doch hier am Ende der Welt ganz nah am heiligen Gral.